
Die evangelische Gemeinde in Quilmes (Argentinien) unterhält eine Kinderkrippe (für Kinder von 0-3 Jahren) und einen Kindergarten (für Kinder von 4-6 Jahren), in dem etwa 125 Kinder (45 in der Krippe, 120 im Ganztagskindergarten) in mehreren Gruppen halbtags oder ganztags betreut werden. Schwerpunktmäßig nimmt der Kindergarten Kinder aus den Armenvierteln von Quilmes auf.
Auf diese Weise wird den häufig alleinerziehenden Müttern die Möglichkeit eröffnet, einer geregelten Arbeit nachzugehen und ihre Kinder in guter Obhut zu wissen. Die Stiftung trug mit regelmäßigen Zuwendungen seit ihrer Gründung dazu bei, dass die Kindertagesstätte weiterbetrieben werden konnte, da die staatlichen Zuwendungen die Kosten des Betriebs nicht deckten.

Evamari Zakosek-Röhling hat nach ihrer Pensionierung als Richterin am Oberlandesgericht die Flüchtlingsarbeit in der Flüchtlingsunterkunft Michaelshoven (Köln-Rodenkirchen) auf unterschiedliche Weise als freiwillige Helferin unterstützt. Es lag daher nahe, die anlässlich ihres Todes gespendeten Mittel den Kindern in der Flüchtlingsunterkunft zugutekommen zu lassen.
In Gesprächen mit den Verantwortlichen der Diakonie und den Betreuern der Flüchtlingsunterkunft wurde die Idee geboren, den „Blauen Container“ für die Kinder mit Möbeln, Spielzeug, Tischen auszustatten. Der „Blaue Container“ konnte im Jahre 2017 seiner Bestimmung übergeben werden und diente bis zur Auflösung der Flüchtlingsunterkunft den Kindern als Spielraum, für die Hausaufgabenbetreuung und für Vorlesenachmittage, aber auch als Raum für Gespräche zwischen Betreuern und Eltern.

Die evangelische Gemeinde Willingen betreibt über den Gesamtverband Upland in der Großgemeinde Willingen vier Kindertagesstätten und in Willingen vor Ort eine Kita. Insgesamt bieten die vier Kitas in 14 Gruppen Platz für maximal 278 Kinder. Innovativ ist dabei besonders das Projekt KitaPlus in Willingen.
Es bietet auch Betreuungsangebote in den frühen Morgenstunden ab 6.30 Uhr bis in den Abend und am Wochenende sowie an Feiertagen. Die Kirchengemeinde kann diese Maßnahmen aus eigenen Mitteln nicht vollständig finanzieren, erhält von staatlicher und diakonischer Seite für diese Arbeit nicht ausreichend Zuschüsse. Die Stiftung unterstützte daher viele Jahre diese Projekte.